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Politik Mit Start der Autobahn GmbH neue Aufgaben für Hessen Mobil
Mehr Hessen Politik Mit Start der Autobahn GmbH neue Aufgaben für Hessen Mobil
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05:27 30.12.2020
Ein Straßenwärter steht auf der abgesperrten Überholspur der Autobahn A485.
Ein Straßenwärter steht auf der abgesperrten Überholspur der Autobahn A485. Quelle: picture alliance / Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

"Damit endet nicht nur eine Ära, sondern auch für unsere Straßenbauverwaltung Hessen Mobil beginnt eine neue Zeitrechnung."

Mehr als 900 der rund 3500 Beschäftigten von Hessen Mobil und des Landes Hessen wechseln nach Angaben des Ministers zur Autobahn GmbH und zum ebenfalls neu geschaffenen Fernstraßenbundesamt. Bislang hatte das Land in Auftragsverwaltung die Autobahnen in Hessen geplant, gebaut und betrieben. Es sei aber auch weiterhin für die Planfeststellungsverfahren zuständig, die für größere Vorhaben erforderlich sind.

Hessen habe in den vergangenen Jahren bei der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans klare Prioritäten gesetzt, betonte Al-Wazir. Im Autobahnbereich habe sich das Land dabei auf die für Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit wichtigsten Sanierungs- und Umbauprojekte wie Autobahnkreuze und Autobahnbrücken konzentriert. "Ich hoffe sehr, dass der Bund diese Linie weiterführt."

Die neue Autobahn GmbH nimmt mit Beginn des Jahres 2021 ihren Betrieb auf und kümmert sich dann um das 13 000 Kilometer lange Netz der deutschen Autobahnen. Durch Hessen führen Autobahnen auf einer Länge von rund 1000 Kilometern. Bisher gibt der Bund als Eigentümer das Geld, die Länder sind für Planung, Bau und Betrieb zuständig. Ziel der neuen Struktur ist es, künftig schneller zu planen und zu bauen.

Hessen Mobil bleibe weiterhin für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig und übernehme zudem weitere Aufgaben, erklärte der Grünen-Politiker. Verkehrsträger ließen sich nicht mehr isoliert betrachten und managen. Deshalb erhalte die Verkehrsbehörde zum Start in neue Jahr eine neue Abteilung für Themen wie Schienenverkehr, ÖPNV, Netzkonzepte, Radverkehr, Nahmobilität und Verkehrssicherheit.

dpa