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Politik Ministerium: Digitalisierungsschub durch Pandemie
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05:24 15.03.2022
Schwamm und Kreide liegen in einem Klassenraum unter einer Tafel.
Schwamm und Kreide liegen in einem Klassenraum unter einer Tafel. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
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Wiesbaden

Die Digitalisierung der Schulen habe einen bis zum Ausbruch der Pandemie kaum denkbaren, aber notwendigen, Schub erhalten, erklärte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Viele bereits in der Planung und Umsetzung befindliche Vorhaben wie etwa das Schulportal seien im Ausbau massiv beschleunigt und innerhalb weniger Wochen an mehrere hundert neue Schulen angeschlossen worden.

97 Prozent der weiterführenden Schulen arbeiten nach Angaben des Kultusministeriums derzeit mit dem Schulportal. "Eine Zahl, die wir ohne die Pandemie nicht so schnell erreicht hätten", sagte der Sprecher. Auch die aus dem Digitalpakt zur Verfügung stehenden Fördermittel seien durch die Pandemie schneller beantragt worden. Mittlerweile hätten hundert Prozent der öffentlichen Schulträger eine Förderung beantragt. Es seien rund 100.000 Notebooks und Tablets an Schüler und rund 70 000 Geräte an Lehrer weitestgehend unbürokratisch verteilt worden.

Das nächste Corona-Bund-Länder-Treffen ist für diesen Donnerstag geplant. Dann entscheidet sich, welche Regeln die Hessen zum Schutz vor dem Virus noch einhalten müssen. Die meisten Corona-Beschränkungen laufen aus.

© dpa-infocom, dpa:220315-99-523212/2

dpa