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Politik Ministerin: Neues Wassergesetz verbessert Gewässerschutz
Mehr Hessen Politik Ministerin: Neues Wassergesetz verbessert Gewässerschutz
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18:27 22.05.2018
Priska Hinz, Umweltministerin in Hessen (Bündnis 90/Die Grünen).
Priska Hinz, Umweltministerin in Hessen (Bündnis 90/Die Grünen). Quelle: Fabian Sommer/Archiv
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Wiesbaden

Neu sei unter anderem, dass nun auch innerorts ein spezieller Schutzstreifen von fünf Metern ausgewiesen werde. Beim Gewässerrandstreifen außerorts bleibe es bei zehn Metern.

Auf diesen Zonen sind unter anderem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Gülle bis zu einem Abstand von vier Metern zum Gewässer verboten. Hinz betonte, dass Landwirten ein Ausgleich dafür zustehen müsse, wenn sie für den Umweltschutz auf Erträge verzichteten. "Das ist völlig klar", sagte Hinz.

Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Angelika Löber, bezweifelte, dass sich mit dem reformierten Gesetz die Wasserqualität verbessern wird. "Er geht nicht weit genug und verfehlt klar eine zukunftsweisende Wirkung", kritisierte sie. Bestehende Ackerflächen dürften noch bis zum Jahr 2022 bis ans Ufer heran umgepflügt werden. Das Gesetz wird voraussichtlich am Donnerstag verabschiedet.

dpa