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Politik Meldestelle für antisemitische Vorfälle zum Jahresbeginn
Mehr Hessen Politik Meldestelle für antisemitische Vorfälle zum Jahresbeginn
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16:06 20.12.2019
Der Hessische Innenminister Peter Beuth (CDU, l). Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
Marburg/Wiesbaden

Das teilte das Innenministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Das Demokratiezentrum an der Philipps-Universität Marburg berät seit 2007 Hilfesuchende im Kampf gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Salafismus.

Die Meldestelle soll eine niedrigschwellige Möglichkeit bieten, Judenfeindlichkeit zu melden, sagte Uwe Becker laut Mitteilung. Die Meldestelle nicht bei einer jüdischen Organisation anzusiedeln solle verdeutlichen, dass der Kampf gegen Antisemitismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen wurde demnach in die Vergabe der Meldestelle miteinbezogen.

Die Meldestelle soll dazu beitragen, ein möglichst komplettes Bild über antisemitische Vorfälle in Hessen zu erhalten. Jeder Hesse könne sich an die Stelle wenden, erklärte Beuth. Über die eigentliche Meldestelle hinaus soll das Demokratiezentrum im Laufe des kommenden Jahres zudem möglichst viele Träger und Akteure im Kampf gegen Judenfeindlichkeit miteinander vernetzen und einbinden.

dpa

Die schlagzeilenträchtige Abwahl des NPD-Ortsvorstehers von Altenstadt-Waldsiedlung beschäftigt weiterhin die Wetterau-Gemeinde. Der Ortsbeirat von Waldsiedlung müsse Anfang des Jahres erneut über einen Widerspruch des abgesetzten Lokalpolitikers entscheiden, teilte das Gremium am Freitag mit.

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