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Politik Massive Kritik der Opposition an CDU-Generalsekretär Pentz
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15:25 04.02.2021
Manfred Pentz, Generalsekretär der CDU Hessen.
Manfred Pentz, Generalsekretär der CDU Hessen. Quelle: Swen Pförtner/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Der Generalsekretär der hessischen Christdemokraten soll die Anhänger von Merz, der bei der Wahl zum CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet unterlag, als "Merz-Dschihadisten" bezeichnet haben. In Bezug auf corona-bedingte Pleiten soll Pentz von einer Marktbereinigung gesprochen haben.

"Mit ist klar, ich habe mich in Tonfall und Wortwahl vergriffen", sagte Pentz. "Dies bedauere ich sehr. Ich wollte weder Friedrich Merz noch seine Anhänger beleidigen. Deshalb habe ich mich sehr persönlich bei Friedrich Merz entschuldigt."

Seine Aussagen zu den Wirtschaftshilfen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, erklärte Pentz. Er habe dem Corona-Sondervermögen des Landes mehrfach zugestimmt. "Und dazu stehe ich. Sollte ich in diesem Zusammenhang falsch verstanden worden sein, dann tut mir das leid."

Er wolle nicht, dass der Friseur, Gastronom oder Einzelhändler vor Ort Pleite geht, betonte der Generalsekretär. "Ich stehe uneingeschränkt zu den Wirtschaftshilfen", sagte er.

Abgeordnete der Oppositionsfraktionen hatten die Äußerungen zu Merz als Zeichen der starken innerparteilichen Differenzen innerhalb der Christdemokraten bezeichnet. Die Aussagen zur Wirtschaftsförderung wurden als "zynisch" von der AfD und "verbale Entgleisung" von der SPD bezeichnet. Pentz habe sich damit politisch disqualifiziert, erklärte die Linke-Fraktion.

© dpa-infocom, dpa:210204-99-303090/2

dpa