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Politik Linke zu strenger Corona-Maskenpflicht in Rhein-Main
Mehr Hessen Politik Linke zu strenger Corona-Maskenpflicht in Rhein-Main
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12:23 16.10.2020
Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt während einer Unterrichtsstunde auf einem Schultisch. Quelle: Marijan Murat/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Besser wäre ein Konzept, wie in Schulen mit Kleinstgruppen und genügend Sicherheitsabstand unterrichtet werden kann.

Die derzeit besonders betroffenen Städte und Landkreise im Rhein-Main-Gebiet hatten sich auf gemeinsame und weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Sie betreffen die Landkreise Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Taunus, Main-Kinzig, Offenbach und Rheingau-Taunus sowie die Städte Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Darmstadt.

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Die Kommunen verständigten sich nach Angaben des Sozialministeriums unter anderem auf eine generelle Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien. Ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gilt eine verbindliche Sperrstunde für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Außenabgabeverbots von Alkohol von 23.00 bis 06.00 Uhr. Zudem gelten verschärfte Regeln für Besuche in Altenheime und für Sportveranstaltungen.

"In unserer eng verflochtenen Metropolregion pendeln viele Menschen täglich über die Stadt- und Landkreise hinweg", hatte Sozialminister Kai Klose (Grüne) erklärt. "Möglichst synchrone Regeln erleichtern die Orientierung."

Zu den Corona-Hotspots in Hessen zählen nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Freitag nun auch Wiesbaden mit einem Wert von 53,1, zudem der Rheingau-Taunus-Kreis mit 56,6 und der Hochtaunuskreis mit 52,8. Den kritischen Wert von 50 überschreiten weiter auch Offenbach (95,2) und Frankfurt (75,2) sowie der Kreis Groß-Gerau (84,5) und der Main-Taunus-Kreis (61,6).

dpa