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Politik Limburger Bischofswohnung zu Museum umfunktioniert
Mehr Hessen Politik Limburger Bischofswohnung zu Museum umfunktioniert
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16:02 11.04.2019
Medienvertreter besichtigen die Privatkapelle im Bischofssitz in Limburg. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Limburg

Der Umbau habe 225 000 Euro gekostet, teilte das in Hessen und Rheinland-Pfalz liegende Bistum mit. Die Wohnung ist Teil des neuen Limburger Bischofssitzes, der vor einigen Jahren wegen seiner Baukosten von rund 31 Millionen Euro als "Protzbau" in die Schlagzeilen geraten war. Allein die edel ausgestattete, 280 Quadratmeter große Bischofswohnung schlug nach früheren Angaben mit rund sechs Millionen Euro zu Buche.

Der Umbau der Wohnung begann im November 2017. Im darauffolgenden März wurde bekannt, dass die Diözese wegen einer Fehlplanung und eines verhängten Baustopps Zusatzkosten tragen muss. Diese seien in den 225 000 Euro Umbaukosten eingerechnet, erläuterte ein Bistumssprecher.

Interessierte können in den Räumlichkeiten vom 17. April an eine Ausstellung zur Bistumsgeschichte besuchen. Im ehemaligen Arbeitszimmer stehen der Diözese zufolge 130 Objekte. Sonderschauen sollen im früheren Wohnzimmer präsentiert werden. Auch die frühere Privatkapelle des Bischofs kann besichtigt werden.

Tebartz-van Elst war im März 2014 wegen des Skandals um die Kostenexplosion sowie heftiger Kritik an seiner Amtsführung aus Limburg abberufen worden. Sein Nachfolger Georg Bätzing hatte sich dagegen entschieden, in die neue Bischofswohnung zu ziehen.

dpa

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