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Politik Landtagspräsidium besucht das ehemalige KZ Auschwitz
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11:36 16.08.2019
Der hessische Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) telefoniert. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Wiesbaden

Das ehemalige deutsche Konzentrationslager Auschwitz ist Ziel einer Informations- und Gedenkreise des hessischen Landtagspräsidenten Boris Rhein (CDU) und seiner Vizepräsidenten. Am kommenden Mittwoch (21.8.) reist die Delegation mit Vertretern der jüdischen Verbände, des Landesverbandes der Sinti und Roma sowie dem polnischen Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak nach Polen.

Zum Programm der Delegation gehört unter anderem ein Rundgang durch die Altstadt von Krakau sowie ein Besuch von Oskar Schindlers Emaillefabrik, die heute ein Museum ist. Der Fabrikant bewahrte mehr als 1000 jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung in den Vernichtungslagern der Nazis, die Geschichte wurde später von Regisseur Steven Spielberg in dem Kinostreifen "Schindlers Liste" (1993) erzählt. Nach dem Rundgang durch die angrenzenden ehemaligen jüdischen Viertel Podgorze und Kazimierz ist ein Gespräch mit dem Direktor der Stiftung Judaica, Joachim Russek, vorgesehen.

Am Donnerstag (22.8.) fahren die Teilnehmer zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in das heutige Oswiecim und sprechen mit dem stellvertretenden Direktor des staatlichen Museums Andrzej Kacorzyk. Während der Führung durch das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis wird Landtagspräsident Rhein einen Kranz an der Todeswand niederlegen und sich in das Gedenkbuch eintragen.

Auch ein Besuch der internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim ist geplant. Zudem wird die Delegation die Ausstellung des ehemaligen KZ-Häftlings Marian Kolodziej "Klischees der Erinnerung. Labyrinthe" im Maximilian-Kolbe-Zentrum besichtigen.

dpa

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