Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Land will Krankheitsausfälle von Lehrern bald erfassen
Mehr Hessen Politik Land will Krankheitsausfälle von Lehrern bald erfassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:59 27.08.2019
Eine Lehrerin steht in einem Klassenraum an einer Tafel und schreibt. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild
Wiesbaden

Die Einführung hänge unter anderem noch von technischen Fragen ab.

Der Landeselternbeirat von Hessen beklagte unterdessen, dass Unterrichtsausfall an den Schulen Alltag sei. Er berief sich dabei auf eine zusammen mit der Landesschülervertretung online erhobene Umfrage unter Eltern- und Schülervertretern sowie Schulleitungen aller Schulen im Land. Es habe knapp 950 Teilnehmer gegeben, die per Post zuvor einen Zugangscode bekommen hätten. In Hessen gibt es allein mehr als 1850 allgemeinbildende Schulen.

Gefragt wurde im Schuljahr 2018/2019 unter anderem danach, wie viele Stunden Unterricht an der jeweiligen Schule ausfielen und was die Schüler in dieser Zeit machten. Etwa, ob die Stunde einfach ausfällt oder ein Vertretungslehrer einspringt. "Der Unterrichtsausfall ist eine Realität an Hessens Schulen, die je nach Schulform unterschiedlich ausgeprägt ist und der mit verschiedenen Ansätzen begegnet wird", heißt es in einem vorläufigen Fazit.

Der Sprecher des Kultusministeriums wies darauf hin, dass es bislang keine einheitliche Definition von Unterrichtsausfall gebe. Er betonte: "Es fällt in Hessen kein Unterricht aus, weil es zu wenig Lehrer gibt." Um krankheitsbedingte Ausfälle abzufedern, bekomme jede Schule von vornherein mehr Lehrer zugewiesen, als zur Abdeckung des regulären Unterrichts notwendig wären. Das Ausmaß des Unterrichtsausfalls sorgt in Hessen seit Jahren für Diskussionen.

dpa

Das hessische Innenministerium hat den Frankfurter Haushalt für 2019 mit Auflagen genehmigt. Das teilte Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) am Dienstag mit. Im Erlass der Aufsichtsbehörde heiße es, dass die Stadt Frankfurt alle bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen solle, um einen positiven Saldo der laufenden Verwaltung in Höhe von mindestens 89,40 Millionen Euro zu erreichen.

27.08.2019

Die hessische Landesregierung hat für den Papierverbrauch in der Verwaltung rund 1,67 Millionen Euro im Vorjahr ausgegeben. 362 522 125 Blatt Papier seien dabei verwendet worden, teilte das Finanzministerium auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mit.

27.08.2019

Nach der Niederlage vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel prüfen die Kommunen im Odenwaldkreis eine Normenkontrollklage gegen den Windkraft-Regionalplan des Landes Hessen.

27.08.2019