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Politik LKA: Hauptverdächtiger im Fall Lübcke hatte Personenliste
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17:04 28.11.2019
Wiesbaden

Stephan E. habe die Aufzeichnungen überwiegend vor mehr als zehn Jahre angelegt und dabei vor allem im Zeitraum von 2001 bis 2007, teilte das hessische Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag in Wiesbaden nach der Auswertung von sichergestellten Datenträgern mit. Die Zeitungen der VRM-Mediengruppe hatten zuerst darüber berichtet.

Bei den Betroffenen handele es sich zum Teil um Personen des öffentlichen Lebens und Objekte wie Rathäuser überwiegend aus dem Großraum Kassel, erklärte ein LKA-Sprecher. Stephan E. habe dabei verschiedene Informationen erhoben und gespeichert. Um was es sich dabei konkret handele und ob diese Daten im Zusammenhang mit dem Mordfall Lübcke stehen, wollte der Sprecher nicht sagen.

Alle in der Datensammlung aufgeführten Personen sowie die Verantwortlichen der Objekte seien von der Polizei persönlich informiert worden, sagte der Sprecher. Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung gebe es derzeit nicht.

Stephan E. soll den CDU-Politiker Lübcke am 2. Juni mit einem Kopfschuss auf dessen Terrasse seines Hauses im Landkreis Kassel getötet haben. Die Bundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus. Stephan E. hatte die Tat zunächst gestanden, dann das Geständnis zurückgezogen. Sein Anwalt kündigt nun ein neues Geständnis seines Mandanten an.

dpa

Stephan E. soll den Kasseler Regierungspräsidenten mit einem Kopfschuss getötet haben. Ein erstes Geständnis hatte er überraschend zurückgezogen. Nun will sich der Hauptverdächtige in dem Mordfall offenbar erneut äußern.

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Pfandfreie Getränkedosen und Plastikflaschen sollen nach dem Willen Niedersachsens und Hessens künftig der Vergangenheit angehören. Beide Bundesländer wollten eine entsprechende Ausweitung der Pfandpflicht in den Bundesrat einbringen, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mit.

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Der Sozialmediziner und Vorsitzende des Vereins Armut und Gesundheit, Prof. Gerhard Trabert aus Mainz, ist zum Hochschullehrer des Jahres gekürt worden. Der 63-Jährige sei "ein Hochschullehrer und Helfer, der sich mit Herz und Seele der Versorgung von Menschen in Notsituationen verschreibt", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbands, Prof. Bernhard Kempen, am Donnerstag die Entscheidung.

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