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Politik Kurdische Gemeinden: Trauer über Gewalttat von Hanau
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13:23 20.02.2020
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Gießen/Hanau/Berlin

Nach Informationen der KGD waren Menschen kurdischer Abstammung unter den Opfern. Eine Bestätigung der Behörden dazu lag zunächst nicht vor.

Laut der KGD leben in der Region Hanau 6000 bis 7000 Menschen mit kurdischen Wurzeln. Die tödlichen Schüssen fielen unter anderem in zwei Shisha-Bars. Diese Bars würden oft von Menschen kurdischer Abstammung betrieben, sagte Tanriverdi.

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Der Dachverband Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland sprach von Trauer und Wut. "Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind", sagte ein Sprecher. Wütend sei man, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus nicht entschieden entgegenstellten. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung bereiteten den Nährboden für den rechten Terror.

Bei dem Gewaltverbrechen am Mittwochabend hatte ein Mann zehn Menschen getötet. Noch in der Nacht übernahm der Generalbundesanwalt die Ermittlungen wegen Terrorverdachts.

dpa

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