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Politik Kritik von Drogenhilfe-Mitarbeitern dauert an
Mehr Hessen Politik Kritik von Drogenhilfe-Mitarbeitern dauert an
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10:44 02.05.2020
Eine drogensüchtige Frau kauert im Frankfurter Bahnhofsviertel vor dem Konsumraum der Drogenhilfe. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

"Mittlerweile haben wir FFP2-Masken für die Beschäftigten, wenn wir körpernah arbeiten müssen", sagte eine Sprecherin. Innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung des Briefes seien in der Einrichtung Schutzvorrichtungen aus Plexiglas angebracht worden. Auch gebe es Mund-Nasen-Schutzmasken für die Beschäftigten und für Besucher bei normalen Kontakten. Die Hauptforderung nach Hotelplätzen für Drogenabhängige sei jedoch nicht erfüllt worden.

Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) hatte kürzlich berichtet, die Stadt habe Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel für Drogenhilfeeinrichtungen und Obdachlosenunterkünfte zur Verfügung gestellt. Eine Sprecherin des Sozialdezernats sagte, die Stadt sei in Vertragsverhandlungen für Plätze in einem Hotel für wohnungslose Drogenabhängige, die unter Coronaverdacht stehen.

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dpa

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