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Politik Kreise: Merkel will auf Parteivorsitz verzichten
Mehr Hessen Politik Kreise: Merkel will auf Parteivorsitz verzichten
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10:25 29.10.2018
Angela Merkel, Bundeskanzlerin und Vorsitzende der CDU. Quelle: Kay Nietfeld
Berlin

Die Nachfolge an der Parteispitze könnte schon auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember in Hamburg geregelt werden. Merkel ist seit 18 Jahren CDU-Chefin. Sie hatte bisher immer betont, dass für sie Parteivorsitz und Kanzlerschaft zusammengehören.

Wie zuvor schon in Bayern fuhr die Union am Sonntag in Hessen zweistellige Verluste ein. In der CDU wurde danach der Ruf nach personellen Konsequenzen laut. Im Laufe des Tages wollen die Parteigremien in Wiesbaden und Berlin über Konsequenzen aus dem Ergebnis beraten.

Bei der Wahl verlor die CDU mit Ministerpräsident Volker Bouffier an der Spitze nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 11,3 Punkte im Vergleich zur Wahl 2013 und kam auf 27,0 Prozent. Die SPD mit Thorsten Schäfer-Gümbel an der Spitze erzielte 19,8 Prozent (minus 10,9). Großer Wahlgewinner wurden die Grünen mit ebenfalls 19,8 Prozent (plus 8,7).

dpa

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach den herben Verlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen vor einer Personaldebatte gewarnt. "Ich glaube, dass eine verkürzte Debatte nur über Personal nicht weiterhilft", sagte sie am Montag im Sender n-tv.

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Juso-Chef Kevin Kühnert fordert von der SPD nicht erst in einem Jahr eine Entscheidung über den Verbleib in der großen Koalition, sondern früher. Die Arbeit der Bundesregierung dürfe nicht erst wie von SPD-Chefin Andrea Nahles vorgeschlagen zur Halbzeit der Wahlperiode bewertet werden, sagte Kühnert am Montag im rbb-Inforadio.

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Nachdem CDU und Grüne bei der Hessen-Wahl doch noch auf eine hauchdünne Mehrheit im Wiesbadener Landtag gekommen sind, hat sich FDP-Spitzenkandidat René Rock gegen ein Jamaika-Bündnis ausgesprochen.

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