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Politik Krankenhausgesellschaft: Ohne "Notbremse" bald an der Grenze
Mehr Hessen Politik Krankenhausgesellschaft: Ohne "Notbremse" bald an der Grenze
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14:56 09.04.2021
Ein Mann mit einer Atemschutzmaske geht auf der Corona-Intensivstation eines Universitätsklinikums einen Gang entlang.
Ein Mann mit einer Atemschutzmaske geht auf der Corona-Intensivstation eines Universitätsklinikums einen Gang entlang. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Eschborn

Zuvor hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

Es sei ein Irrglaube, dass die Krankenhäuser zwischenzeitlich wieder in einen Regelbetrieb übergegangen seien. "Wir befinden uns seit März letzten Jahres in einem Ausnahmezustand", sagte Gramminger. Die Kliniken seien immer wieder gezwungen, planbare Operationen und Therapien zu verschieben. Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 409 Covid-19-Patienten, 193 von ihnen wurden beatmet (Stand 9. April, 13.19 Uhr). 1708 von 1936 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch mit Menschen mit anderen Krankheiten.

Das fehlende Personal ist laut Gramminger weiterhin der entscheidende Faktor. Zwar seien viele Mitarbeiter inzwischen geimpft, dennoch machten sich neben den körperlichen Anstrengungen auch der permanente Stress und die psychische Belastung des Personals bemerkbar. Es gebe zwar noch Kapazitäten in der Krankenhausbelegung, die Frage sei aber, wie weit man diese noch ausreizen könne, teilte Gramminger weiter mit. "Irgendwann - und das kann sehr schnell gehen - stößt das bestes Gesundheitssystem an seine Grenzen."

© dpa-infocom, dpa:210409-99-141595/2

dpa