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Kommunen bieten Bürgern 139 digitale Verwaltungsleistungen
Kommunen bieten Bürgern 139 digitale Verwaltungsleistungen
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08:06 25.06.2022
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Wiesbaden

Die restlichen Leistungen würden derzeit erstellt oder über das "Einer für Alle"-Verfahren des IT-Planungsrates in diesem Jahr aus Themenfeldern anderer Bundesländer zugeliefert.

Auch in Hessen liege der Großteil der für die Bürgerinnen und Bürger besonders relevanten Verwaltungsleistungen bei den Kommunen, sodass die Umsetzung des OZG nach hessischer Auffassung nur gelingen könne, wenn alle Ebenen der Verwaltungen zusammenarbeiten, erklärte die Ministerin. Dafür sei auch eine gemeinsame Koordinierungsstelle mit Vertreterinnen und Vertretern von Digital- und Innenministerium sowie der kommunalen Spitzenverbände gegründet worden. Die Koordinierungsstelle solle die Umsetzungen der Leistungen auf kommunaler Ebene steuern sowie 15 Modellkommunen betreuen, die digitale Blaupausen inklusive Schnittstellen erstellen. Damit wolle man die Umsetzung des OZG in Landkreisen, Städten und Gemeinden beschleunigen, hieß es.

Finanzielle Förderung erhält beispielsweise ein Projekt von Darmstadt mit weiteren Kommunen zur Standardisierung von Software-Anwendungen. In Neu-Isenburg wird ein Projekt für Online-Services für Eltern zu Fragen der Kinderbetreuung erleichtert und im Landkreis Gießen ein einheitliches Adress-Verwaltungssystem. Insgesamt steht für die Förderung der Modellkommunen ein Budget von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, 22 Kommunen hatten sich dafür beworben. Die Ergebnisse der Modellkommunen sollen im Anschluss von anderen Kommunen genutzt werden können.

© dpa-infocom, dpa:220625-99-794960/2

dpa