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Politik Knapp tausend Schulen bei Lernplattform "Schulportal" dabei
Mehr Hessen Politik Knapp tausend Schulen bei Lernplattform "Schulportal" dabei
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08:27 26.04.2020
Alexander Lorz, hessischer Kultusminister, spricht auf einer Pressekonferenz. Quelle: Fabian Sommer/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) kündigte dazu für die Lehrer eine "Handreichung mit Empfehlungen" an. Darin soll es auch um die rechtliche Einordnung der "unterrichtsersetzenden Lernsituationen" gehen. So lautet die offizielle Bezeichnung, wenn Schüler wegen der Corona-Pandemie von ihren Lehrern Aufgaben geschickt bekommen, die sie von zu Hause aus bearbeiten sollen. Das betrifft zunächst noch rund 650 000 Schüler.

Helfen kann dabei das hessische Schulportal des Kultusministeriums, eine Lern- und Arbeitsplattform im Internet. Die Nutzung sei in den vergangenen Wochen bereits von 650 angebundenen Schulen - vor der Krise - auf aktuell 850 ausgeweitet worden, teilte ein Ministeriumssprecher in Wiesbaden mit. "Bis zur kommenden Woche werden 120 weitere Schulen angebunden, so dass dann 970 Schulen hessenweit mit Anwendungen des Schulportals arbeiten können." Das Kultusministerium will bis zum Beginn des kommenden Schuljahres alle Schulen ans Schulportal anschließen - rund ein Jahr früher als geplant.

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Seit Beginn der Krise werde die Plattform stark genutzt - dies sei in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar gewesen, erklärte der Sprecher. Dadurch sei das System zeitweise überlastet. Über das Schulportal bestehe aktuell noch keine Möglichkeit für Videokonferenzen. Teilweise stellten die Schulträger aber andere Hard- und Software zur Verfügung, die dies ermöglichten.

dpa

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