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Politik Kirche von Kurhessen-Waldeck: Beate Hofmann wird Bischöfin
Mehr Hessen Politik Kirche von Kurhessen-Waldeck: Beate Hofmann wird Bischöfin
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17:01 09.05.2019
Ein Kreuz glänzt an einer Halskette. Quelle: Julian Stratenschulte/Archivbild
Kassel/Hofgeismar

Hofmann bekam im 2. Wahlgang 78 der insgesamt 86 Stimmen des Kirchenparlaments. Ihre Gegenkandidatin Annegret Puttkammer (55) hatte nach dem ersten Wahlgang aufgegeben. Die neue Bischöfin wird am 29. September in ihr Amt eingeführt.

Hofmann wird damit die Nachfolge von Bischof Martin Hein (65) antreten, der nach 19 Jahren im Amt in den Ruhestand geht. Bisher ist sie Direktorin des Instituts für Diakoniewissenschaft und Diakoniemanagement der Kirchlichen Hochschule Bethel/Bielefeld. Gegenkandidatin Puttkammer ist Pröpstin für Nord-Nassau in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Für die Wahl eines Bischofs gibt es in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vergleichsweise hohe Hürden. Es ist eine Zweidrittelmehrheit nötig. Erst wenn es zu einem siebten Wahlgang kommt, reicht eine einfache Mehrheit. Die EKKW hat rund 800 000 Mitglieder. Ihr Gebiet erstreckt sich von Bad Karlshafen im Norden bis zum Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim im Süden, vom Waldecker Upland im Westen bis zu dem in Thüringen gelegenen Kirchenkreis Schmalkalden.

dpa

Angesichts gedämpfter Erwartungen bei der Steuerschätzung mahnt Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) zur Gelassenheit. "Mit Schnellschüssen und aufgeregten Diskussionen ist jedenfalls gesichert keine solide Haushaltspolitik zu machen", erklärte er am Donnerstag auf dpa-Anfrage in Wiesbaden.

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Acht Straßen sollen in Darmstadt umbenannt werden, weil ihre Namensgeber einen Bezug zum NS-Regime hatten. In sieben Fällen habe ein eingesetzter Fachbeirat einstimmig für neue Straßennamen plädiert, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

09.05.2019

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) will Eltern bestrafen, die ihre schulpflichtigen Kinder zum Fasten zwingen. "Wer kleine Kinder dazu bringt, in der Zeit des Ramadans zu fasten, übt einen gesundheitsgefährdenden Einfluss auf diese Kinder aus", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe): "Durch Eltern oder Dritte erzwungenes Kinderfasten sollte deshalb gesetzlich untersagt und strafrechtlich sanktioniert sein."

Am Montag hatte für gläubige Muslime der Fastenmonat Ramadan begonnen.

09.05.2019