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Politik Kassel will rechtsextreme Demo nach Lübcke-Mord verbieten
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17:29 10.07.2019
Das Rathaus von Kassel. Quelle: Uwe Zucchi/Archivbild
Kassel

Weitere Informationen wolle man bekannt machen, wenn die Verbotsverfügung zugestellt sei. Die rechtsextreme Kleinstpartei "Die Rechte" hatte dazu aufgerufen, in Kassel am 20. Juli zu demonstrieren. Sie spricht von einer gezielten Instrumentalisierung des Attentats auf Lübcke, mit dem Rechte in die Nähe von Gewalt und Terror gerückt würden.

Linke Gruppierungen hatten bereits eine Gegendemo angekündigt. Sie wollen am selben Tag unter dem Motto "Naziaufmarsch verhindern" auf die Straße gehen. Nach Polizeiangaben hatten die Rechten 100 Teilnehmer angegeben, die Linken 1000. Diese Angaben seien aber nicht zuverlässig.

Lübcke war am 2. Juni in seinem Haus im Landkreis Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der 45-jährige Stephan E. hatte die Tat gestanden und dann sein Geständnis widerrufen.

dpa

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