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Politik Islamverbände: Solidarität mit Opfern rechter Gewalt
Mehr Hessen Politik Islamverbände: Solidarität mit Opfern rechter Gewalt
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12:14 20.02.2020
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Köln/Hanau

Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen des Verdachts einer terroristischen Gewalttat. Bisherige Ergebnisse deuteten auf ein "fremdenfeindliches Motiv" hin, sagte Hessens Innenminister Peter Beuth. Unter den Todesopfern sind nach ersten Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden viele Menschen mit Migrationshintergrund.

Der KRM betonte, man verlange schon seit Monaten, "gegen die rechte Hetze und gegen Islamfeindlichkeit deutlich Stellung zu beziehen." Der Terror bedrohe alle. Die Politik habe das Problem rechter Gewalt unterschätzt. Alle Akteure der Gesellschaft sollten ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern rechter Angriffe setzen, mahnte der Zusammenschluss von Türkisch-Islamischer Union Ditib, Zentralrat der Muslime, Islamrat IRD und Kulturzentrenverband VIKZ. "Es ist jetzt die Zeit, zusammenzurücken und zusammenzustehen."

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Am Mittwoch hatte nach bisherigen Ermittlungen ein 43-jähriger Deutscher in zwei Shisha-Bars das Feuer eröffnet, neun Menschen starben. Der mutmaßliche Todesschütze soll in seiner Wohnung auch seine Mutter erschossen haben, bevor er sich selbst tötete.

dpa

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