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Politik Iraker bekommt keinen Schutz mehr
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15:59 30.07.2019
Blick auf das Türschild am Verwaltungsgericht in Kassel. Quelle: Uwe Zucchi/Archiv
Kassel

Dies teilte das Verwaltungsgericht Kassel am Dienstag mit. Der 18-Jährige war 2015 zusammen mit seiner Familie nach Deutschland gekommen und hatte nach einem Asylantrag subsidiären Schutzstatus bekommen. Im Februar 2018 sei er festgenommen worden und sitze seither in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, aus China-Böllern Schwarzpulver gewonnen und einen Selbstmordanschlag geplant zu haben. Zudem soll er versucht haben, andere Personen für einen Selbstmordanschlag und die Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat anzuwerben.

Im Februar 2019 entzog ihm das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Schutzstatus, woraufhin das Regierungspräsidium Kassel die Aufenthaltsgenehmigung widerrief und dem jungen Mann die Abschiebung drohte. Einen hiergegen gerichteten Eilantrag lehnte das Verwaltungsgericht jetzt ab. Gegen den Beschluss kann Beschwerde eingelegt werden. (Az.: 4 L 1377/19.KS)

Gegen den 18-Jährigen wird derzeit in Frankfurt verhandelt. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft könnte am 16. August ein Urteil gesprochen werden.

dpa

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