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Politik Impfzentren stehen nun auch ohne Termin offen
Mehr Hessen Politik Impfzentren stehen nun auch ohne Termin offen
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14:32 02.08.2021
Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten.
Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten. Quelle: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

"Eine Registrierung oder Terminvereinbarung ist nicht nötig, da die Impfzentren über ausreichend Impfstoffe verfügen und das notwendige Personal für die Aktion bereitstellen", so die Landesregierung. So sollen Unentschlossene motiviert werden, sich impfen zu lassen.

Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) sagte dem Sender Hit Radio FFH, nun werde sich vielleicht doch noch der eine oder andere zu einem der Zentren begeben. An Ungeimpfte appellierte er: "Sie tun damit sich selbst einen Gefallen zu Ihrem Selbstschutz, sie schützen Ihre Nächsten, aber Sie tun auch etwas für den Gemeinschaftsschutz."

Impfen ohne Termin bedeutet nach Einschätzung der Zentren kein organisatorisches Problem. "Wir sind vorbereitet", sagte etwa der Sprecher des Kreises Marburg-Biedenkopf, Stephan Schienbein. Die Kapazitäten könne man bei Bedarf problemlos erhöhen. "Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen kommen, damit möglichst viel geimpft werden kann."

Auch im Frankfurter Impfzentrum werden keine Probleme erwartet, wie Antoni Walczok berichtete, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes in Hessens größter Stadt. Aktuell gebe es nicht die Situation, dass man mit großen Warteschlangen zu kämpfen habe. Das führte er zum einen darauf zurück, dass bereits etliche Menschen geimpft seien, zum anderen auf die Urlaubszeit sowie eine weiterhin vorhandene gewisse Impfskepsis.

Einige Zentren blieben am Montag allerdings geschlossen. Mehrere Kreise hatten bereits vergangene Woche mitgeteilt, ihre Einrichtungen erst im Lauf der Woche wieder zu öffnen und nannten als Grund eine Ruhepause für Mitarbeiter oder mobile Impfaktionen.

Die 28 Impfzentren in Hessen sollen bis spätestens Ende September schließen. Die Versorgung übernehmen dann insbesondere niedergelassene Ärzte und Betriebsärzte. Diese sind auch jetzt schon an der Corona-Impfkampagne beteiligt.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-663394/3

dpa