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Politik IT-Sicherheit in Kommunen: Lehren aus Cyber-Attacken ziehen
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13:53 14.02.2020
Patrick Burghardt (CDU), Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, blickt während einer Plenarsitzung des hessischen Landtags in die Runde. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Bei einem Besuch in Frankfurt informierte er sich am Freitag über digitalen Service für Bürger, aber auch um das Thema IT-Sicherheit nach einem versuchten Cyber-Angriff Ende vergangenen Jahres. Die Herausforderung sei, digitale Angebote auch in kleinste Kommunen zu bringen, die personell ganz anders aufgestellt seien als eine Stadt wie Frankfurt, räumte er ein.

"Die Zukunft unserer Stadtverwaltung ist digital", betonte der für die städtische IT zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU). Mit Blick auf den Angriff mit dem Verschlüsselungstrojaner Emotet sagte er, es sei die richtige Entscheidung gewesen, alle Systeme der Stadt komplett herunterzufahren. "Natürlich ist es nicht schön, wenn eine Verwaltung eineinhalb Tage lang offline ist", sagte er. Doch nur so habe die Stadt sicher sein können, dass es zu keiner Infektion des städtischen Netzes kommen könnte. "Es sind keine Daten verloren gegangen oder persönliche Daten einsehbar gewesen." Das diene auch der Sicherstellung des Vertrauens. Die Sorge, dass das Abschalten der städtischen Systeme als Überreaktion gesehen würde, habe sich nicht bewahrheitet.

Der Vorfall habe aber auch sensibilisiert, so Schneider. Dies gelte sowohl für die Aufmerksamkeit im Umgang etwa mit E-Mails als auch in der Diskussion innerhalb der Stadt, dass moderne IT-Sicherheitssysteme "gut angelegtes Geld" seien.

dpa

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