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Politik Hospitalisierungsinzidenz in Hessen steigt etwas
Mehr Hessen Politik Hospitalisierungsinzidenz in Hessen steigt etwas
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12:42 27.11.2021
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test.
Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Quelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden/Berlin

Vor einer Woche hatte die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern bezogen auf 100.000 Einwohner im Land innerhalb von sieben Tagen bei 4,62 gelegen.

Binnen 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge in Hessen 3055 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Stand Samstag: 3.13 Uhr). Im Zusammenhang mit dem Virus starben weitere 16 Menschen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, stieg von 268,3 am Vortag auf nun 276,3. Hier zeigten sich aber deutliche regionale Unterschiede: Am höchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 548,8 im Odenwaldkreis, am niedrigsten im Kreis Marburg-Biedenkopf mit 146,8.

Auf den Intensivstationen des Landes waren nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag (Stand: 10.05 Uhr) 259 Patienten mit Covid-19 in Behandlung, davon wurden 120 invasiv beatmet. Laut Sozialministerium sind rund 56 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit Covid-19 nicht oder nicht vollständig gegen das Virus geimpft. Insgesamt sind laut Ministerium derzeit 67,5 Prozent der hessischen Bevölkerung vollständig gegen Sars-CoV-2 geimpft.

Die Intensivbetten-Belegung und die Hospitalisierungsinzidenz sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzwerte, gelten weitergehende Maßnahmen.

© dpa-infocom, dpa:211127-99-163781/3

dpa