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Politik Hessische LKA-Beamte nehmen Deutsche unter IS-Verdacht fest
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10:41 16.11.2019
Ein Polizist im Einsatz. Quelle: Swen Pförtner/dpa
Frankfurt/Karlsruhe

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur lebte die in Hannover geborene Frau zuletzt in Hessen.

An Bord des Flugzeugs waren zwei von der Türkei abgeschobene Frauen. Aus Sicherheitskreisen verlautete, Beamte des Bundeskriminalamts seien mitgeflogen. Die Bundesanwaltschaft veranlasste, dass hessische LKA-Beamte die Frau festnehmen.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihr vor, Ende 2014 nach Syrien gereist zu sein, um im Herrschaftsgebiet des IS zu leben. Dort habe sie spätestens Anfang 2015 einen IS-Kämpfer geheiratet, mit dem sie in den Irak gezogen sei. Beide sollen in einem vom IS zur Verfügung gestellten Haus gewohnt haben. Die Frau habe sich um den Haushalt gekümmert, damit sich ihr Mann uneingeschränkt dem IS zur Verfügung stellen konnte. Die Verdächtige habe 100 US-Dollar im Monat vom IS erhalten und sei im Besitz eines Sturmgewehrs gewesen. Später seien die Beschuldigte und ihr Ehemann nach Syrien umgezogen, Anfang 2019 wurde sie von kurdischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen.

Die Frau sollte am Samstag dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof vorgeführt werden, der über den Erlass eines Haftbefehls und den Vollzug der Untersuchungshaft zu entscheiden hat.

dpa

Das hessische Kultusministerium rechnet damit, dass die Schulträger voraussichtlich noch in diesem Jahr die ersten Anträge für eine Förderung aus dem Digitalpakt von Bund und Ländern stellen können.

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Nach ihrer Abschiebung aus der Türkei sind zwei deutsche Frauen auf dem Frankfurter Flughafen gelandet. Sie seien am Freitagabend gegen 21.34 Uhr mit einer türkischen Linienmaschine angekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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Die Kosten für die Unterbringung von Häftlingen in Hessens Justizvollzugsanstalten steigen trotz der sinkenden Zahl von Gefangenen. Im Jahr 2018 beliefen sich die Gesamtkosten auf knapp 223 Millionen Euro bei 4619 Häftlingen, wie Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) in Wiesbaden auf Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte.

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