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13:29 29.09.2021
Ein medizinischer Mitarbeiter impft eine Frau.
Ein medizinischer Mitarbeiter impft eine Frau. Quelle: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

"Ich danke den vielen Tausend Menschen, die mit großer Verantwortungsbereitschaft in einem gemeinsamen Kraftakt schnell und entschlossen den gerechten und wohnortnahen Zugang zu den Impfungen in den vergangenen neun Monaten sichergestellt haben."

Die Impfkampagne werde ab Oktober von der Ärzteschaft und dem öffentlichen Gesundheitsdienst getragen. "Dies gilt natürlich auch für die wichtigen Auffrischungsimpfungen", teilte das Ministerium mit. Ob und inwieweit einzelne Impfzentren umziehen oder weiterbetrieben werden, entscheide jede Kommune eigenständig.

Laut Innenministerium wurden in den Zentren knapp 2,48 Millionen Erstimpfungen, 2,19 Millionen Zweitimpfungen sowie knapp 33 000 Auffrischungsimpfungen gegeben (Stand: Dienstag). Damit betrage der Anteil an allen in Hessen bislang erfolgten Impfungen knapp 60 Prozent. "Unsere Impfzentren wurden schnell zum Stabilitätsanker für den millionenfachen Schutz vor dem Corona-Virus", erklärte Beuth.

Als die Landkreise und kreisfreien Städte Ende 2020 innerhalb kürzester Zeit mit dem Aufbau der Einrichtungen betraut worden seien, habe es keine Blaupausen oder Erfahrungswerte gegeben. "Der Betrieb der Impfzentren, die damit verbundene Logistik, der Umgang mit der anfänglichen Mangelware und dem ultratiefgekühlten Impfstoff, die Buchungen von Impfterminen oder die Entsendung mobiler Impfteams mussten von Grund auf neu aufgesetzt werden", erklärte der Minister.

Die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes war am 27. Dezember 2020 mit der ersten Lieferung von zunächst 10 000 Impfdosen durch den Bund gestartet.

© dpa-infocom, dpa:210929-99-412500/2

dpa