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Politik Hessens Kassenärzte für Notaufnahmen-Gebühr
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10:47 30.10.2018
Ein Tropf hängt an einem Krankenhausbett.
Ein Tropf hängt an einem Krankenhausbett. Quelle: Fabian Sommer/Archiv
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Frankfurt/Main

Die Gebühr sollen Patienten zahlen, "die eine Krankenhausambulanz zu Praxisöffnungszeiten beziehungsweise zur Dienstzeit des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes aufsuchen".

Bisher sei es "trotz aller Bemühungen" nicht gelungen, den wachsenden Patientenstrom in die Notfallambulanzen zu beeinflussen, hieß es zur Begründung. Zum Beispiel habe man Portalpraxen und Partnerpraxen eingerichtet und die Notdienste ausgeweitet. "Nur durch eine Ambulanznotfallgebühr, wie sie auch von anderen KVen vorgeschlagen wird, ist eine nachhaltige Steuerung möglich."

Die Hessen fordern die Bundes-KV auf, sich für eine solche Gebühr einzusetzen. Sie unterstützt mit ihrem Beschluss einen Vorschlag des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen. Darin heißt es, "zur Steuerung des Patientenstroms" solle "eine Selbstbeteiligung in Form einer Kontaktgebühr erwogen werden".

dpa