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Politik Hessen will Fuhrpark so weit möglich auf Elektro umstellen
Mehr Hessen Politik Hessen will Fuhrpark so weit möglich auf Elektro umstellen
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17:22 10.03.2021
Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) nimmt an einer Sitzung teil.
Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) nimmt an einer Sitzung teil. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Bis 2030 sollen alle Dienststellen des Landes je nach Bedarf mit Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge ausgestattet werden. Ende vergangenen Jahres gab es 242 Ladepunkte an 90 hessischen Behörden- und Verwaltungsstandorten, weitere 57 Ladepunkte werden den Angaben zufolge gerade errichtet. "Nach derzeitigem Stand sind etwa 500 weitere Ladepunkte erforderlich", teilten die Minister mit.

Für die Umstellung des Fuhrparks auf klima- und umweltfreundliche Fahrzeuge gelte die Voraussetzung, dass es für den Einsatzzweck eine Option mit klimafreundlichem Antrieb zu vertretbaren Konditionen gibt. Ab 2022 soll mindestens jeder zweite neu beschaffte Dienstwagen ein E-Fahrzeug sein. Der Fuhrpark des Landes umfasst rund 9500 Fahrzeuge, darunter etwa 6200 Pkw.

Bis 2030 sollen an den Dienststellen des Landes je nach Bedarf außerdem Abstellanlagen für Fahrräder und E-Bikes entstehen.

Der Geschäftsführer des hessischen Landesverbandes des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Michael Rothkegel, begrüßte die Pläne der Landesregierung. "Aber auch für elektrische Fahrzeuge müssen Effizienzkriterien gelten, etwa beim Verbrauch und bei der Herstellung", forderte er. Für den Fuhrpark sollten möglichst kleine und sparsame Elektrofahrzeuge angeschafft werden. "Denn nicht jedes Elektrofahrzeug ist automatisch ein Öko-Mobil, was insbesondere für Plug-in-Hybride gilt."

© dpa-infocom, dpa:210310-99-758279/3

dpa