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Politik Hessen unterstützt Pflege-Ausbildung mit Sondervermögen
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18:55 29.10.2019
Ein Krankenpfleger schiebt in einer Klinik ein Krankenbett durch den Flur. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild
Wiesbaden

Die Betriebe sollen einen Ausgleich dafür bekommen, dass sie ihren Auszubildenden nach Vorgaben des Bundes eine Mindestvergütung zahlen müssen. Da Pflegeschulen bundesweit kein Schulgeld mehr verlangen dürfen, soll der Fonds auch hier finanziell einspringen.

2020 werden die bislang getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild zusammengeführt, wie die seniorenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Petra Müller-Klepper, erklärte. "Dies wertet die Pflege als eigenständigen Berufsbereich auf." Der Pflegeausbildungsfonds sei ein zentraler Baustein der Reform, denn er schaffe die Grundlagen für die Finanzierung der neuen beruflichen Ausbildung.

Neu sei, dass ab 2020 alle Einrichtungen für die Ausbildung von Pflegekräften zahlen - auch diejenigen, die nicht ausbilden. "Damit wird die Pflegeausbildung solidarisch von allen getragen", sagte Müller-Klepper. Auch die Pflegeversicherung und das Land zahlten ein.

dpa

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