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Politik Hessen in Energiewende-Rangfolge im hinteren Mittelfeld
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16:42 27.11.2019
Ein Windrad verschwindet fast gänzlich in dichtem Nebel im Landkreis Hildesheim. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Wiesbaden

Die Plätze 14 bis 16 belegen Sachsen, Berlin und das Saarland. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben für das Ranking 61 Kriterien wie etwa Ökostrom-Anteil, Forschung und Patente, politische Ziele und Maßnahmen oder Arbeitsplätze in der Branche verglichen.

Es ist seit 2008 der sechste Bundesländer-Vergleich in dieser Reihe. Im Vergleich zum vorherigen Ranking 2017 verbesserte sich Hessen um zwei Plätze. "Hessen ist mit Abstand der größte Stromimporteur unter den Bundesländern", heißt es in der Analyse. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch lag 2017 bei 19,9 Prozent. Bis 2050 solle der Stromverbrauch möglichst komplett über Erneuerbare Energien gedeckt werden. In allen Ländern gebe es noch Verbesserungsmöglichkeiten hieß es am Mittwoch in der Mitteilung zur Analyse.

Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zeigte sich erfreut über die leichte Verbesserung. "Wir haben es geschafft, in Hessen den Anteil der Erneuerbaren Energien deutlich zu steigern und vor allem den Windkraftausbau deutlich zu stärken", sagte er nach Angaben einer Sprecherin am Mittwoch in Wiesbaden. Ein Platz im hinteren Mittelfeld sei allerdings noch nicht zufriedenstellend. "Unsere Aufgabe ist es, den eingeschlagenen Kurs weiterzugehen."

dpa

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