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Politik Hausverwalter: Energie-Sparziele bei Häusern unrealistisch
Mehr Hessen Politik Hausverwalter: Energie-Sparziele bei Häusern unrealistisch
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05:51 19.03.2018
Styroporplatten zur Wärmedämmung werden an einer Hausfassade befestigt. Quelle: Armin Weigel/Archiv
Frankfurt/Main

Insgesamt gibt es in Hessen 700 000 selbst genutzte oder vermietete Eigentumswohnungen. Bundesweit sind es neun Millionen.

Um ältere Häuser energieeffizienter zu machen, fordert Merkel gesetzliche Veränderungen. Es müsse verhindert werden, dass einzelne Eigentümer durch ein Veto entsprechende Investitionen beim Gemeinschaftseigentum blockierten. Dies gelte etwa für den Einbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Tiefgaragen.

Merkel, der seinen Verband im Klimaschutz als Mittler zwischen Eigentümern und Politik sieht, beklagt einen "Sanierungsstau". Eigentümergemeinschaften empfiehlt er, Energieberater zu engagieren, um die Sanierungskosten für Bestandsbauten zu ermitteln. So habe die Stadt Frankfurt mit Hilfe der EU ein Programm zur Beratung von Eigentümern aufgelegt, das vom VDIVH unterstützt werde.

Der Verband feiert am Mittwoch (21. März) in Wiesbaden sein 30-jähriges Bestehen. Merkel bemängelte, dass in Deutschland anders als in anderen Ländern den Hausverwaltern kaum Qualifikationen abverlangt würden, obwohl sie treuhänderisch ein Billionen-Vermögen in Deutschland verwalteten.

dpa

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