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Politik Hass und Hetze auf Schulhöfen: Pädagogen erhalten Schulung
Mehr Hessen Politik Hass und Hetze auf Schulhöfen: Pädagogen erhalten Schulung
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11:47 21.09.2018
Peter Beuth (CDU), Innenminister des Landes Hessen, gibt eine Regierungserklärung ab. Quelle: Arne Dedert/Archiv
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Bad Homburg/Frankfurt/Main

Sie sollen Teil eines landesweiten Lotsen-Netzwerkes werden, das menschenverachtendem Gedankengut kompetent entgegen treten kann.

Für Hass und Hetze sei auf den hessischen Schulhöfen kein Platz, erklärten das Kultus- und das Innenministerium gemeinsam. Man müsse Anzeichen präventiv und im Zweifel auch repressiv entgegentreten: "Wer die Axt an unsere freiheitliche demokratische Grundordnung und die Pluralität unserer Gesellschaft legt, muss eine klare Antwort unserer freien Gesellschaft bekommen. Um es deutlich zu sagen: Antisemitismus und Extremismus gehen uns alle an", erklärten Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Alexander Lorz.

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Die Lotsen sollen im Schulalltag bei extremistisch motiviertem Verhalten Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer sein und bei Fragen und Konflikten helfen. Nach Angaben des Innenministeriums sank die Zahl antisemitistisch motivierter Straftaten zwischen 2014 und 2017 zwar um 20 Prozent, Mitglieder jüdischer Gemeinschaften berichteten jedoch immer wieder von einem Alltagsantisemitismus, der sich in vielen Äußerungen zeige. "Wir dulden in Hessen keinen Antisemitismus, egal ob von rechter oder islamistischer Seite. An unseren Schulen und darüber hinaus", sagte Beuth.

dpa