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Politik Grüne zu Hessen: Werden mit allen reden
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11:01 29.10.2018
Das Logo von Bündnis 90/Die Grünen auf einem Aufsteller der Partei. Quelle: Stefan Sauer/Archiv
Berlin

Die Grünen seien für Klimaschutz, eine andere Landwirtschaftspolitik, den Ausbau von Bus und Bahn und für den sozialen Zusammenhalt gewählt worden. "Entlang dieser Themen werden wir jetzt Gespräche führen."

In Hessen hätte sowohl die bisher regierende Koalition aus CDU und Grünen eine knappe Mehrheit als auch eine Koalition der Grünen mit SPD und FDP. Die Grünen wurden mit nur 94 Stimmen Vorsprung zweite Kraft vor der SPD und könnten so in einer sogenannten Ampel-Koalition den Ministerpräsidenten stellen.

Co-Parteichef Robert Habeck äußerte sich zurückhaltend zu einer Zusammenarbeit mit der FDP. Er habe "schon aus den Augenwinkeln gehört, dass die FDP gar keine Lust hat, mit uns zu reden - das habe ich aber nicht von den Kollegen direkt bestätigt bekommen", sagte er.

Mit Blick auf die große Koalition aus Union und SPD im Bund geht Baerbock nach eigenen Worten davon aus, dass die Parteien aus ihren schweren Verlusten bei der Landtagswahl Lehren ziehen werden. Sie gehe davon aus, "dass man sich jetzt endlich um die Inhalte kümmern will, dass das jetzt auch in den nächsten Monaten passiert", sagte sie.

dpa

Die Generalsekretärin der hessischen SPD, Nancy Faeser, sieht trotz des schlechten Wahlergebnisses ihrer Partei keinen Grund für einen Rücktritt von Thorsten Schäfer-Gümbel.

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Die AfD ist enttäuscht über die geringe Beachtung, die ihr Wahlerfolg in Hessen findet. "Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film", kommentierte der AfD-Parteivorsitzende Alexander Gauland am Montag in Berlin die TV-Berichterstattung zur Landtagswahl am Sonntag.

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Die CDU will bei der Regierungsbildung in Hessen aufs Tempo drücken. Generalsekretär Manfred Pentz sagte am Montag in Wiesbaden, bereits in den nächsten Tagen wolle die Partei die Richtung für die Verhandlungen festlegen.

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