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Politik Gießen und der Mauerfall: Gedenken an historischem Standort
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16:19 25.10.2019
Gießen

Bis zur Wende seien 900 000 Menschen in das "Bundesnotaufnahmelager" in die mittelhessische Stadt gekommen, um von dort ein Leben in Freiheit zu beginnen, sagte der Gießener Regierungspräsident Christoph Ullrich bei der Vorstellung der Veranstaltung am Freitag. Am Jahrestag des Mauerfalls am 9. November sind am historischen Standort der Einrichtung im Meisenbornweg unter anderem Führungen geplant, eine Ausstellung und eine Diskussionsrunde mit Zeitzeugen.

Man hoffe auch auf Gäste, die zur Wendezeit das Lager selbst durchlaufen haben, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums (RP). Veranstalter sind neben dem RP, Stadt und Kreis und die Uni Gießen. Man habe mit dem Meisenbornweg "eine Verantwortung, an die innerdeutsche Grenze und deren Wegfall zu erinnern", betonte Ullrich. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (SPD) sagte, Gießen habe wie kaum eine andere westdeutsche Stadt die Teilung Deutschlands mit all ihren Auswirkungen gespürt.

Das Aufnahmelager in Gießen war lange für Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR zuständig - nicht nur hessen-, sondern bundesweit. Nach der Wende wurde es zu Hessens Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Diese ist mittlerweile auf ein größeres Areal in Gießen umgezogen. Der Standort Meisenbornweg wurde 2018 geschlossen.

dpa

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