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Politik Gewerkschaften rechnen mit schwerem Start nach Kita-Ferien
Mehr Hessen Politik Gewerkschaften rechnen mit schwerem Start nach Kita-Ferien
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05:26 31.07.2020
Kinder sitzen in einer Kindertagesstätte beim Sport auf einer Bank. Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
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Wiesbaden/Frankfurt

Denn mit dem Ende der Sommerferien Mitte August müssen mehr Kinder als je zuvor in der Corona-Pandemie in den Kitas betreut werden. Im Juli waren die Kitas zwar zu einem Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen zurückgekehrt. Eltern hatte ihren Nachwuchs aber trotzdem teilweise zuhause gelassen.

Formal beginnt am 1. August das neue Kindergartenjahr. Noch ist ein Teil der 4300 Kitas wegen Ferien aber geschlossen. Im Laufe des August sieht Ideler aber große Herausforderungen auf die Kitas zukommen: Mit neuen Kindern kommt auch die Eingewöhnung - die Phase, in denen Eltern ihre Kinder in die Kita begleiten. In der Corona-Pandemie habe es sowas nicht oder in geringem Maß gegeben. "Der zweite Punkt ist, dass viele Kinder kommen, die Urlaub in Risikogebieten gemacht haben." Auf entsprechende Fälle müssten die Kita-Mitarbeiter ein wachsames Auge haben.

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Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist kritisch: In den Kindertagesstätten sei die Einhaltung der "AHA"-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) nur begrenzt umsetzbar. "So ist eine altersangemessene pädagogische Kommunikation mit Mundschutz nicht vorstellbar", erklärte Geschäftsführerin Karola Stötzel. Daher erwarte die GEW, dass allen Beschäftigen in Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit zu wöchentlichen, freiwilligen Corona-Test angeboten werde.

dpa