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Politik Geschädigte Waldflächen in Hessen nehmen weiter zu
Mehr Hessen Politik Geschädigte Waldflächen in Hessen nehmen weiter zu
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05:27 19.08.2020
Die Rinde einer Buche ist durch die anhaltende Hitze aufgeplatzt.
Die Rinde einer Buche ist durch die anhaltende Hitze aufgeplatzt. Quelle: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden/Berlin

Im Februar hatte das Ministerium noch eine geschädigte Fläche von 26 100 Hektar genannt. Die Zahlen liegen der Deutschen Presse-Agentur vor.

Dürre, Stürme und Schädlinge wie der Borkenkäfer haben den Wäldern in ganz Deutschland inzwischen noch heftiger zugesetzt. Mit einem Flächenanteil von 42 Prozent hat Hessen zusammen mit Rheinland-Pfalz die größte Walddichte der Bundesländer.

Die Förster sind bemüht, kranke Bäume rasch aus dem Wald zu entfernen. Die Preise für das Holz sind wegen des Überangebots stark gesunken. Zusammengefasst für die Jahre 2018, 2019 und 2020 hat das Ministerium ermittelt, dass in Hessen insgesamt 21,9 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. Allein im vergangenen Jahr waren es 8,7 Millionen, 2018 noch 5,5 Millionen.

Dürre und Borkenkäfer haben die Widerstandskraft der Bäume so geschwächt, dass insbesondere die Fichten absterben. Der Regen der letzten Wochen könne die Situation regional etwas entspannt haben, in tieferen Bodenschichten fehle aber immer noch Wasser.

Im Konjunkturpaket der Bundesregierung gegen die Folgen der Corona-Krise sind zusätzlich insgesamt 700 Millionen Euro Bundesmittel zur Unterstützung der Forstwirtschaft vorgesehen. Damit soll neben der nachhaltigen Bewirtschaftung auch das Bauen mit Holz gefördert werden.

dpa