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Politik GEW ruft Tarifbeschäftigte an Schulen zu Warnstreik auf
Mehr Hessen Politik GEW ruft Tarifbeschäftigte an Schulen zu Warnstreik auf
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13:38 05.10.2021
Plastiktröten mit der Aufschrift «GEW» liegen für Demonstranten bereit.
Plastiktröten mit der Aufschrift «GEW» liegen für Demonstranten bereit. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Frankfurt am Main

Gemeinsam mit anderen Gewerkschaften fordert die GEW für die rund 45.000 Landesbediensteten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr. Praktikanten und Auszubildende sollen nach dem Willen der Gewerkschaft 100 Euro mehr erhalten. Der hessische Innenminister Peter Beuth hatte die Forderungen angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage als "deutlich überzogen" bezeichnet. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. Oktober in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) geplant.

Nach dem Austritt Hessens aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder 2004 werden hessische Landesbedienstete nach einem separaten Tarifvertrag bezahlt. Zum ersten Mal werde der Tarifvertrag für Hessen in diesem Jahr vor dem der anderen Bundesländer ausgehandelt. Dabei geht es um die Mitarbeiter der Landesverwaltungen, der Straßenmeistereien, der Forstwirtschaft, bei Gerichten, im Justizvollzugsdienst sowie im Sozial- und Erziehungsdienst und anderen Landeseinrichtungen. Das Tarifergebnis soll nach den Vorstellungen der Gewerkschaften zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten in Hessen übertragen werden.

Wichtige Themen sind laut GEW auch die Eingruppierung der 10.000 angestellten Lehrkräfte sowie eine tarifrechtliche Regelung für Hilfskräfte an Hochschulen.

© dpa-infocom, dpa:211005-99-487712/2

dpa