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Politik Frankfurts Jahresabschluss 2019 besser als erwartet
Mehr Hessen Politik Frankfurts Jahresabschluss 2019 besser als erwartet
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15:20 03.06.2020
Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Quelle: Tobias Hase/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Die Stadt konnte mit 2,01 Milliarden Euro erneut einen Rekord bei den Gewerbesteuereinzahlungen verzeichnen und liegt damit über dem Plan von 1,95 Milliarden Euro für das Jahr 2019, erläuterte Becker.

Das Jahresergebnis für 2019 liege im ordentlichen Ergebnis bei einem Minus von rund 109 Millionen Euro. Geplant war ein Defizit von rund 160 Millionen Euro. Die Liquidität zum Stichtag 31. Dezember 2019 betrug den Angaben zufolge 162,1 Millionen Euro, der Stand der Liquiditätskredite 95,90 Millionen Euro. Somit lag der rechnerische Saldo bei einem Plus von 66,20 Millionen Euro. Das städtische Vermögen lag am Jahresende bei 16,97 Milliarden Euro. Das Anlagevermögen erreicht mit 16,35 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, die Eigenkapitalquote liegt nach Angaben der Stadt bei 47,5 Prozent. "Damit steht Frankfurt auf einem soliden Fundament, das wir in 2019 nochmals gefestigt haben", sagte Becker.

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Eine Herausforderung für das aktuelle Jahr dürften die wirtschaftlichen Verluste vieler Unternehmen während der Coronavirus-Pandemie werden. Denn die Gewerbesteuer machte 2019 rund 49 Prozent der Gesamteinnahmen der Stadt Frankfurt aus und ist somit die wichtigste Einnahmequelle der Stadt. "Die Corona-Krise aktuell lehrt uns, dass wir in den kommenden Jahren klug konsolidieren müssen, um die soziale Balance der Stadt zu erhalten", betonte Becker. "Die Steuereinnahmen können starken und unvorhersehbaren Schwankungen unterworfen sein, wie wir dies aktuell ganz besonders sehen."

dpa

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