Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Frankfurt mit Chemiefirmen über betriebsnahe Bebauung einig
Mehr Hessen Politik Frankfurt mit Chemiefirmen über betriebsnahe Bebauung einig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:09 19.03.2018
Frankfurt/Main

In einem Abstand von 500 bis rund 1000 Metern kann Hessens Metropole jedoch Wohnungen bauen, ohne Klagen der Unternehmen befürchten zu müssen.

Frankfurt erhofft sich von der am Montag unterzeichneten Vereinbarung den Bau von bis zu 3000 Wohnungen im Frankfurter Westen. Für diese verpflichtet sich die Stadt dann aber wegen der Nähe zu den Industrieparks zu besonderen Schutzmaßnahmen wie Alarm- und Evakuierungssysteme. Sowohl für die Stadt als auch für die Unternehmen bedeute die Vereinbarung Planungssicherheit, erklärte Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD).

Hintergrund für die jahrelangen Verhandlungen mit den Firmen ist die Umsetzung der sogenannten Seveso-III-Richtlinie der EU in deutsches Recht. Im Jahr 1976 hatte sich im italienischen Seveso ein verheerender Chemieunfall ereignet, in dessen Folge die Sicherheitsvorkehrungen für die Industrie drastisch verschärft worden waren. Die Richtlinie mache aber keine Vorgaben zu den Abstandsregelungen für die Bebauung nahe der Industrieparks, erläuterte der Sprecher des Frankfurts Planungsdezernats, Mark Gellert. Die Einigung in Frankfurt mit der Industrie habe daher Modellcharakter für Hessen und könne auch bundesweit wegweisend sein.

dpa

Der Frankfurter Investmentbanker und Aktienexperte Jörg Kukies wird Staatssekretär im Berliner Finanzministerium. Der 50-Jährige soll dort künftig die Themen Europa und Finanzmarkt betreuen, wie das Ministerium am Montag am Rande eines G20-Treffens in Buenos Aires mitteilte.

19.03.2018

Nach Frankfurt darf künftig auch Rüdesheim einen Tourismusbeitrag von seinen Übernachtungsgästen fordern. Das Land Hessen verlieh der wegen ihrer Drosselgasse weltberühmten Stadt im Rheingau den dazu notwendigen Titel "Tourismusort".

19.03.2018

Mit einem Koffer voller Kunst und Denkmäler im Miniformat will Hessens Kunstministerium Grundschüler neugierig auf Kultur machen. Dritt- und Viertklässler könnten mit dieser "Schatzkiste" spielerisch die Landesmuseen, Schlösser und Gärten kennenlernen, teilte Minister Boris Rhein (CDU) am Montag in Wiesbaden mit.

19.03.2018