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Politik Frankfurt erhöht Parkgebühren: weniger Autoverkehr erhofft
Mehr Hessen Politik Frankfurt erhöht Parkgebühren: weniger Autoverkehr erhofft
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22:53 29.08.2019
Eine Euro-Münze wird vor den Einwurfschlitz eines Parkautomaten gehalten. Quelle: Boris Roessler/Archivbild
Frankfurt/Main

Außerhalb der Innenstadt werden demnach 2 statt 1,50 Euro pro Stunde fällig. Hintergrund ist eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wegen zu hoher Schadstoffwerte in der größten hessischen Stadt, mit der sich im Dezember der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel beschäftigt.

Nach Einschätzung des Verkehrsdezernats werden die höheren Gebühren voraussichtlich ab Ende September oder Anfang Oktober gelten. Eingeführt werden auch Parkgebühren für Reisebusse sowie die Möglichkeit, Parktickets via Smartphone-App zu bezahlen. E-Autos können demnach zwei Stunden kostenlos parken. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hatte gesagt, die Parkgebühren würden damit zu den höchsten bundesweit gehören.

Zum Abwenden von Dieselfahrverboten ist auch ein weiterer Ausbau der Radwege in der Stadt geplant. Die Abstimmung zum Vorhaben unter dem Titel "Fahrradstadt Frankfurt am Main" wurde erst nach Mitternacht erwartet. Auch an großen Zubringerstraßen wie etwa der Friedberger Landstraße sollen Spuren benutzt werden, auf denen bisher der Autoverkehr rollt. Einige der Maßnahmen werden zunächst provisorisch sein, um die Auswirkungen zu testen.

dpa

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