Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Feuerwehrausbildung in Pandemie: Beuth weißt Kritik zurück
Mehr Hessen Politik Feuerwehrausbildung in Pandemie: Beuth weißt Kritik zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:27 29.04.2021
Anzeige
Wiesbaden

Die Pandemie gehe auch nicht an den Feuerwehren vorbei, sagte Beuth am Donnerstag im hessischen Landtag in Wiesbaden. Deswegen müssten die Auswirkungen des Infektionsgeschehens auch in der Ausbildung bei den Feuerwehren berücksichtig werden - genau so, wie das auch in den Betrieben, den Schulen und Hochschulen praktiziert werde. Dabei unterstützte das Land die Feuerwehren mit allen Möglichkeiten.

Die Standortausbildung sei natürlich nicht verboten, sondern ermöglicht. Es gebe aber Bürgermeister, die das in der Corona-Pandemie nicht wollten, erklärte der Innenminister. Die Kreislehrgänge seien jedoch an eine Inzidenz von 35 gebunden. Es mache aber in der derzeitigen Corona-Lage auch keinen Sinn, an einem Wochenende aus dem ganzen Kreis von vielen Feuerwehren Leute zusammenzuholen. Beuth betonte, dass es bereits Gespräch über einen Fahrplan gegeben habe, wie die Durchimpfung der über 70 000 ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bei einer Öffnung der entsprechenden Priorisierungsgruppe erfolgen soll.

Abgeordnete der Oppositionsfraktionen hatten in der Debatte im Parlament wieder mehr Ausbildungsmöglichkeiten für die Freiwilligen Feuerwehren in Hessen gefordert. Der Maschinistenlehrgang, die Ausbildung für Funker und viele andere Lehrgänge könnten nicht einfach auf lange Sicht verschoben werden, mahnte etwa Tobias Eckert von der SPD-Fraktion. Auch Redner der FDP-, Linke- und AfD-Fraktion wiesen auf die Spezialkenntnisse hin und forderten kontinuierliche Einsatzübungen.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-399983/2

dpa