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Politik FDP-Fraktion fordert Einrichtung von Gesundheitsdatenbank
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15:38 02.11.2021
Einer Frau werden im DNA-Labor eine DNA-Probe entnommen.
Einer Frau werden im DNA-Labor eine DNA-Probe entnommen. Quelle: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

"Wir wollen nun das Prinzip des freien Zugangs für die Wissenschaft stärken und die Bereitschaft zur Datenspende für medizinische Forschungsvorhaben erhöhen."

Nach dem FDP-Vorschlag sollte eine solche Datenbank von einer Stiftung des öffentlichen Rechts verwaltet werden. Diese unabhängige und vertrauenswürdige Einrichtung könne die Daten treuhänderisch für medizinische Forschungszwecke bereit halten, erläuterte der digitalpolitische Fraktionssprecher Oliver Stirböck. Konkret gehe es etwa um Daten über den Gesundheitszustand, Abstammungsdaten, genetische Daten, Gewebeproben und Analyse-Ergebnisse. Die Daten sollten allen Forschenden frei zur Verfügung stehen.

"Unabdingbar ist aber, dass sie nur für wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt werden und der Schutz dieser sensiblen Daten gewährleistet ist", ergänzte Stirböck. Die Speicherung der Daten erfolge ausschließlich anonymisiert und in Europa. Die Entscheidung zur Datenspende müsse freiwillig sein und streng vertraulich geschehen. Spender sollten jederzeit eine Löschung ihrer Daten beziehungsweise Zerstörung von Gewebeproben beantragen können.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-835290/2

dpa