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Politik FDP: Ansiedlung des Wolfes nicht zu Lasten der Tierhalten
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15:52 30.01.2020
Wiesbaden

Die finanzielle Unterstützung vom Land für den Herdenschutz, etwa für bessere Zäune, müsse deutlich aufgestockt und entbürokratisiert werden. "Der Wolf muss außerdem ins Jagdrecht aufgenommen werden", sagte Knell. "Nur so kann Rechtssicherheit beim Abschuss von Problemwölfen geschaffen werden."

Die tierschutzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, erklärte, es sei "falsch" und "populistisch", den Wolf als existenzielle Bedrohung der Weidetierhalter zu beschreiben. Der Wolf müsse bei der FDP als Sündenbock herhalten. Eine Bedrohung für die Tierhalter sei aber vor allem ihre finanzielle Notlage, sagte Scheuch-Paschkewitz und forderte eine "existenzsichernde Bezahlung". Weidetierhalter leisteten wichtige Arbeit für das Gemeinwohl. "Sie pflegen die Natur und erhalten die Agrarlandschaft."

dpa

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