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Politik Experte zu Hanau: kein "psychisch kranker Einzeltäter"
Mehr Hessen Politik Experte zu Hanau: kein "psychisch kranker Einzeltäter"
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17:19 20.02.2020
Blumen liegen in der Nähe eines Tatorts in der Innenstadt. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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Berlin

Schließlich befeuere die Endzeit-Rhetorik in rechtsextremen Online-Milieus wahnhafte Ideen und sei auch maßgeblich dafür verantwortlich, "dass aus psychischen Störungen mörderische Gewalt wie in Hanau wird".

In Hunderten von Chatgruppen seien die Vorbereitungen auf einen vermeintlichen "Tag X", an dem die staatliche Ordnung zusammenbricht, in vollem Gange "und alle paar Wochen werden neue rechtsterroristische Gruppierungen bekannt". Der Bekämpfung des Rechtsextremismus müsse endlich "höchste Priorität" eingeräumt werden, forderte die Stiftung. Auch Verschwörungsideologien müssten als Bedrohung für die Demokratie wahrgenommen werden. "Offensichtlich sind immer mehr Rechtsextreme davon überzeug, dass "Tag X" gekommen ist: der Moment loszuschlagen", analysierte Rheinfrank.

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Im hessischen Hanau hatte ein Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend soll der 43-jährige Sportschütze, der in einem Video eine rassistische Gesinnung und krude Verschwörungstheorien offenbarte, seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben.

dpa

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