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14:52 15.08.2019
Ein Kreuz hängt an einer Halskette um den Hals einer Person eines krichlichen Amtes. Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv
Düsseldorf

Dabei geht es um die rund 750 Millionen Euro erwarteten Kirchensteuereinnahmen für 2020. Für Gemeinden mit neuen Pfarrstellen gibt die Kirche in den kommenden zehn Jahren zwölf Millionen Euro aus.

Mehr als die Hälfte der rund 2,5 Millionen Mitglieder der evangelischen Landeskirche lebt in Nordrhein-Westfalen, das Gebiet reicht bis Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen.

Bislang wurde der Etat erst in der Januar-Synode in Bad Neuenahr beschlossen, als das Haushaltsjahr schon begonnen hatte. Dieses Treffen soll künftig verkürzt werden. Die vorgeschaltete Synode soll die 206 Kirchenparlamentarier in ihren Rechten stärken.

Für 2019 rechnet die zweitgrößte evangelische Landeskirche Deutschlands mit einem Kirchensteuerverteilbetrag von 744 Millionen Euro. Mehr als zwei Drittel der Ausgaben entfallen auf Personalkosten. Die derzeit 1680 Pfarrstellen werden bis 2030 planmäßig auf rund 1000 sinken, vor allem durch in den Ruhestand gehende Pfarrer.

"Mehr als diese 1000 Stellen werden unsere Gemeinden nicht finanzieren können", sagte Vizepräses Christoph Pistorius. Zugleich erlebe die Kirche eine verstärkte Nachfrage nach Pfarrstellen. Auch bei den ehrenamtlich tätigen Predigern steige der Bedarf "wahrnehmbar". Diese sogenannten Prädikanten können ähnlich wie Pfarrer tätig sein.

dpa

Mit einem neuen Projekt möchte der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker Schüler über das Judentum informieren und damit Vorurteile abbauen. "Meet a Rabbi" heißt die Initiative, in deren Rahmen die beiden Rabbiner Avichai Apel und Julian-Chaim Soussan Schulen besuchen, um dort über die Inhalte und Traditionen der jüdischen Religion zu sprechen, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag in Wiesbaden mit.

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