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Politik Erste Strafen nach neuem Corona-Bußgeldkatalog drohen
Mehr Hessen Politik Erste Strafen nach neuem Corona-Bußgeldkatalog drohen
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14:59 06.04.2020
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Quelle: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden

Von Freitag (3. April) bis Sonntagmittag (5. April) habe die hessische Polizei 315 Personengruppen registriert, die sich nicht an das Kontaktverbot gehalten hätten.

Im gleichen Zeitraum wurden 22 Verstöße gegen die Schließungen von zum Beispiel Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen festgestellt. "Die Betroffenen müssen nun mit Bußgeldern rechnen", teilte das Ministerium in Wiesbaden mit.

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Seit 23. März gilt in Hessen ein Kontaktverbot. Demnach dürfen sich Menschen nur noch allein oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind erlaubt, wenn die Personen zu einem gemeinsamen Hausstand zählen. Schulen, Kindergärten, Theater, Museen, Sportstätten und nahezu der gesamte Einzelhandel sind mindestens bis einschließlich 19. April geschlossen. Wer gegen die strengen Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie verstößt, dem droht ein Bußgeld zwischen 200 Euro und 5000 Euro.

Auch Picknicken, Grillen und Feiern im öffentlichen Raum sind zurzeit verboten. Das Innenministerium stellte klar, dass ein Verzehren von Speisen im Park damit aber nicht vollkommen ausgeschlossen sei. Es komme auf den konkreten Einzelfall an. "Es werden nicht die Familien oder zwei Personen sanktioniert, die eine kurze Rast einlegen."

dpa

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