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Politik Hessischer Landtag verabschiedet neuen Kali-Staatsvertrag
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15:52 11.12.2020
Das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
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Wiesbaden

Bei dem geänderten Staatsvertrag geht es um die geplante Einleitung salzhaltiger Abwässer in die stillgelegte Thüringer Grube Springen.

Damit soll der Kali-Abbau der K+S AG in Kassel langfristig gesichert werden. Es geht darum, dass die Abwässer, die in den Kali-Werken an der hessisch-thüringischen Landesgrenze entstehen, nicht in die Werra fließen.

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Für die Einleitung in die Grube Springen ist eine Art Tunnel unter der Landesgrenze nötig. Mit der Einlagerung der Produktionsabwässer sollen einige Tausend Kali-Arbeitsplätze im Werra-Revier gesichert und die Umwelt entlastet werden.

In Thüringen wurde die Landtagssitzung, in der ebenfalls über den Staatsvertrag mit Hessen entschieden werden sollte, am Freitag wegen Corona-Infektionen abgesetzt.

dpa