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Politik Elternverband: Land unternimmt nicht genug für Inklusion
Mehr Hessen Politik Elternverband: Land unternimmt nicht genug für Inklusion
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11:03 31.03.2019
Ein Rollstuhl steht in einem Klassenraum. Quelle: Maurizio Gambarini/Archivbild
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Wiesbaden

Gewerkschaft und Eltern werfen dem Land vor, nicht genug für die Inklusion zu tun. "Das Problem ist, dass die schwarz-grüne Regierung in Hessen seit Jahren nicht genug unternimmt, um diese Konvention umzusetzen", sagt Klaus Wilmes-Groebel, Vorsitzender des Elternbunds Hessen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung zum Ziel, dazu gehört auch die gemeinsame Beschulung. Die nimmt in Hessen seit Jahren zu. Eltern schicken Kinder mit Förderbedarf vermehrt statt auf Förderschulen in reguläre Grund-, Haupt und Gesamtschulen. Laut der Bildungsgewerkschaft GEW sind die Einrichtungen schlecht dafür ausgestattet: "Wir haben einen absoluten Lehrermangel", erklärte Hessens GEW-Vorsitzende Birgit Koch. Ziel müsse sein, langfristig die Förderschulen abzuschaffen.

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Das Kultusministerium sieht das anders: Eltern sollen auch künftig wählen können, wo sie ihre Kinder hinschicken. Der Erhalt der Förderschulen sei daher ein Ziel der schwarz-grünen Koalition. Die Zahl der Stellen für sonderpädagogische Unterstützung der Regelschulen sei in den vergangenen acht Jahren von rund 1500 auf 2700 erhöht worden.

dpa

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