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Politik Eigenanteile für Pflege im Heim steigen weiter
Mehr Hessen Politik Eigenanteile für Pflege im Heim steigen weiter
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06:45 19.02.2020
Eine Pflegerin schiebt eine Frau im Rollstuhl durch einen Gang. Quelle: Federico Gambarini/dpa/Archivbild
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Berlin

Ein Jahr zuvor lag die Belastung eines Pflegebedürftigen in der stationären Pflege noch bei 1761 Euro.

Im bundesweiten Schnitt stiegen die Eigenanteile demnach auf 1940 Euro. Das waren 110 Euro mehr als Anfang 2019. Es gibt weiterhin große regionale Unterschiede. Im Vergleich der Länder am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun 2357 Euro. Am niedrigsten ist die Belastung mit 1359 Euro in Sachsen-Anhalt.

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In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die Pflege stieg nun im bundesweiten Schnitt auf 731 Euro im Monat, auf 714 Euro in Hessen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bis Mitte des Jahres einen Vorschlag zur künftigen Finanzierung machen. Dazu gibt es schon zahlreiche Forderungen - etwa zu Bundeszuschüssen und zur Senkung oder Begrenzung der Eigenanteile.

dpa

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