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Politik Droh-Mail: Ermittler prüfen Echtheit von Polizei-Account
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14:12 22.06.2020
Der Hashtag «#Hass» ist auf einem Bildschirm zu sehen. Quelle: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild
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Wiesbaden/Mainz

Das sagte eine LKA-Sprecherin am Montag in Wiesbaden. "Wir wollen das schnellstmöglich aufklären." Es seien Ermittlungen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden aufgenommen worden. Es geht darum, ob die E-Mail tatsächlich von einem Polizisten verschickt wurde oder ob es sich um einen Täuschungsversuch handelt.

Das Mainzer Stadtratsmitglied Maurice Conrad hatte bei Twitter eine E-Mail veröffentlicht, die er von einem Absender mit dem Account @polizei.hessen.de erhalten hatte. Darin steht unter anderem: "Ich empfehle im Übrigen, das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder."

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Hassbotschaften bekäme er öfters, sagte Conrad. Jedoch nicht von einem mutmaßlichen Polizisten. Er freue sich, dass das LKA nun schnell klären wolle, ob die Adresse echt ist oder ein Fake. Auf die Frage, woher der Hass kommen könnte, sagte Conrad, dass es womöglich einen Bezug zur Debatte um eine Kolumne der Tageszeitung "taz" haben könnte. Er habe vor kurzem bei Twitter einen Artikel geteilt, der sich um das Thema drehte.

In der "taz"-Kolumne ging es darum, wo Polizisten arbeiten könnten, wenn die Polizei abgeschafft würde, der Kapitalismus aber nicht. Darin wurde auch die Option der Mülldeponie aufgegriffen. Aus der Berufsgruppe heraus und von Politikern kam danach viel Kritik.

dpa

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