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Politik Digitalpakt Schule: 2,6 Millionen Euro ausgezahlt
Mehr Hessen Politik Digitalpakt Schule: 2,6 Millionen Euro ausgezahlt
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14:12 19.02.2021
Euro-Banknoten liegen übereinander gestapelt.
Euro-Banknoten liegen übereinander gestapelt. Quelle: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Berlin/Wiesbaden

Die Zahlen gaben das Bundesbildungsministerium und die Kultusministerkonferenz der Länder am Freitag bekannt.

Nach Hessen flossen bis Ende vergangenen Jahres 2,6 Millionen Euro, wie aus den Angaben aus Berlin hervorgeht. Bewilligt, aber noch nicht abgerufen sind für Hessen 36,9 Millionen Euro. Aus dem "Sofortausstattungsprogramm" wurden für Hessen bis Jahresende 36,6 Millionen Euro bewilligt.

Gelder flössen immer erst dann, wenn eine Investitionsmaßnahme abgeschlossen sei und die Rechnung vorliege, hieß es aus Ministeriumskreisen am Freitag. Ende Januar hatte das hessische Kultusministerium berichtet, es habe Anträge in Höhe von insgesamt etwa 73 Millionen Euro gegeben. Von den zur Verfügung stehenden Mitteln seien bislang rund zehn Prozent bewilligt worden.

Der Digitalpakt mit ursprünglich 5 Milliarden Euro vom Bund und 500 Millionen von den Ländern wurde 2019 für den Aufbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen aufgelegt, etwa zur Installation von schuleigenem Wlan oder zur Anschaffung digitaler Tafeln - sogenannter Smartboards.

Das Förderprogramm wurde zuletzt drei Mal aufgestockt: Um 500 Millionen Euro zur Finanzierung von IT-Administratoren für die Schulen, 500 Millionen zur Anschaffung von Dienstlaptops für Lehrer und weitere 500 Millionen zur Anschaffung von Leihgeräten für bedürftige Schüler, um auch ihnen eine Teilnahme am sogenannten Fernunterricht in der Corona-Krise zu ermöglichen.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-511167/2

dpa